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Was
zog Sie nach Penig?
1998 rief mich ein Getränkeverleger an und sagte mir, dass in
Penig eine Stadtbrauerei leer stand. Meine Frau und ich sahen
uns diese an und es gab einige Gespräche mit dem Bürgermeister
der Stadt. Ich hatte eine gute Anstellung als Braumeister und
meine Frau einen sicheren Job, aber der Standort war eine
Herausforderung und mit den Penigern sollte es doch wohl
gelingen.
Wie
gefällt es Ihnen in Penig?
Mein „Oberfälzer“ Herz wächst und lebt sich beständig
ein.
Wie
viele Mitarbeiter beschäftigen Sie,
sind Sie mit Ihnen zufrieden?
Wir haben 1998 mit 5 Beschäftigten den Betrieb aufgenommen,
derzeit beschäftigen wir 15 Vollzeit- und 15 Teilzeitkräfte,
dazu kommen 3 Auszubildende. Auf meine Angestellten kann ich
mich jederzeit verlassen. Als Chef kann man stolz auf diese
Mitarbeiter sein.
Wollen
Sie expandieren?
Das haben wir bereits. Im Jahr 2001 haben wir in Luckenwalde die
„Wirtebräu“ erworben und führen diese ebenfalls mit
steigenden Wachstumszahlen unter dem Namen „Luckenwalder
Spezialitätenbrauerei“ mit 5 Beschäftigten. 2005 kam das „Garley
Traditionsbrauhaus seit 1314“ dazu. Derzeit sind dort 10
Vollzeit- und 5 Teilzeitarbeitsplätze gesichert. Die Verwaltung
wird zentral in Penig gesteuert.
Welche
neuen Produkte / Ideen haben
Sie, sind Wachstums- und weitere
Arbeitplatzschaffungen geplant?
Wir ruhen uns nicht auf unseren Lorbeeren aus. Mit dem
zweimaligen preisgekrönten Peniger Schwarzbier ist unser
Bekanntheitsgrad zwar „über Nacht“ gestiegen und der
Verkauf wurde fast vervierfacht, aber wir haben noch einiges
vor. Pünktlich zum Brauereifest ist unser Festbier fertig, auch
wie alle anderen Sorten wird diese in der Bügelflasche
abgefüllt. Mit geplanten rund 50.000 hl für das Jahr.
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