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300 Jahre Peniger Spezialitäten Brauerei

1706 | Schlusssteinsetzung
grundlegende Sanierung der Brauerei
1886 | Ferdinand Eduard Forberger
kauft das Brauhaus von der Brau-
genossenschaft. Pro Jahr werden ca.
10.000 hl Bier gebraut
1922 | Georg Forberger übernimmt
den väterlichen Brauereibetrieb
1942 | Nach dem Ende des 2. Welt-
krieges führt Frau Martha Forberger bis
zur Zwangsverstaatlichung die Brauerei
weiter
Fünf Fragen an Brauereimeister Maximilian Hösl

Was zog Sie nach Penig?
1998 rief mich ein Getränkeverleger an und sagte mir, dass in Penig eine Stadtbrauerei leer stand. Meine Frau und ich sahen uns diese an und es gab einige Gespräche mit dem Bürgermeister der Stadt. Ich hatte eine gute Anstellung als Braumeister und meine Frau einen sicheren Job, aber der Standort war eine Herausforderung  und mit den Penigern sollte es doch wohl gelingen.

Wie gefällt es Ihnen in Penig?
Mein „Oberfälzer“ Herz wächst und lebt sich beständig ein.

Wie viele Mitarbeiter beschäftigen Sie,  sind Sie mit Ihnen zufrieden?
Wir haben 1998 mit 5 Beschäftigten den Betrieb aufgenommen, derzeit beschäftigen wir 15 Vollzeit- und 15 Teilzeitkräfte, dazu kommen 3 Auszubildende. Auf meine Angestellten kann ich mich jederzeit verlassen. Als Chef kann man stolz auf diese Mitarbeiter sein.

Wollen Sie expandieren?
Das haben wir bereits. Im Jahr 2001 haben wir in Luckenwalde die „Wirtebräu“ erworben und führen diese ebenfalls mit steigenden Wachstumszahlen unter dem Namen „Luckenwalder Spezialitätenbrauerei“ mit 5 Beschäftigten. 2005 kam das „Garley Traditionsbrauhaus seit 1314“ dazu. Derzeit sind dort 10 Vollzeit- und 5 Teilzeitarbeitsplätze gesichert. Die Verwaltung wird zentral in Penig gesteuert.

Welche neuen Produkte / Ideen haben Sie, sind Wachstums- und weitere Arbeitplatzschaffungen geplant?
Wir ruhen uns nicht auf unseren Lorbeeren aus. Mit dem zweimaligen preisgekrönten Peniger Schwarzbier ist unser Bekanntheitsgrad zwar „über Nacht“ gestiegen und der Verkauf wurde fast vervierfacht, aber wir haben noch einiges vor. Pünktlich zum Brauereifest ist unser Festbier fertig, auch wie alle anderen Sorten wird diese in der Bügelflasche abgefüllt. Mit geplanten rund 50.000 hl für das Jahr.

1972

Die Brauerei wird zum VEB Getränkebetrieb Penig, später VEB Braustolz Karl-Marx-Stadt und bis 1990 VEB Mittweidaer Löwenbräu

1993

übernahm Familie Weber den Betrieb und braute unter dem Namen „Erste Peniger Familienbrauerei“. Vier Jahre später musste durch Konkurs erstmals in der Geschichte der Stadt die Brauerei geschlossen werden

1998

wurde der Betrieb von Familie Hösl unter dem Namen „Peniger Spezialitätenbrauerei“ wieder aufgenommen. Inhaberin: Ingrid Hösl

2006

Peniger Spezialitätenbrauerei - ein erfolgreich geführtes Familienunternehmen