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Die Stadt
Penig besitzt eine langjährige Tradition der Braukunst.
Bereits im Jahr 1440 ließ
die Kirche eine erste Braupfanne aufstellen. 1485 wurden der
Stadt Privilegien übertragen, unter anderem auch für das
Braurecht. Seit dieser Zeit muss es bereits ein Brauhaus
gegeben haben. Die Haltbarkeit des Bieres bedurfte einer
entsprechenden, vor allem kühlen Lagerung.
So wurden
Kelleranlagen angelegt.
1562 zog
die Brauerei in die heutige Brauhausgasse um, wo die Stadt ein
Brauhaus errichtete.
1886 kaufte
Ferdinand Eduard Forberger von der Braugenossenschaft das Gebäude
ab.
1919 übernahm
Georg Forberger den väterlichen Brauereibetrieb.
Bei der
grundlegenden Sanierung der Brauerei wurde 1929 ein
Schlussstein mit der Jahreszahl 1706 gefunden und an die
heutige Stelle, über die Eingangstür, von der Chemnitzer
Straße aus, eingesetzt.
Nach dem
Ende des zweiten Weltkrieges wurde die Brauerei von Frau
Forberger bis zur Zwangsverstaatlichung 1972 weitergeführt.
Die
Brauerei bestand zuerst als Betriebsteil von Löwenbräu
Mittweida und später von Braustolz Chemnitz weiter.
1989 wurde
mit der Wende der Braubetrieb in Penig eingestellt. Der Abfüllbetrieb
lief noch bis
1991 weiter.
1991 übernahm
Familie Weber der Brauerei Wolfshöhe, die Brauerei und
sanierte Diese bis 1993 umfangreich. Unter dem Namen „ Erste
Peniger Familienbrauerei“
versuchte die Brauerei auf dem hartumkämpften Markt,
Fuß zu fassen. Dieses gelang nicht, sodass der Betrieb durch
Konkurs 1997 geschlossen werden musste.
Am
19.10.1998 übernahm Familie Hösl die Brauerei und führt das
Unternehmen unter dem Namen „ Peniger Spezialitäten
Brauerei“ weiter.
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